IMPRESSION

ICH NUTZE MEINE KREATIVE VISION
UM DIE DINGE FESTZUHALTEN, DIE MICH INSPIRIEREN.

CONTEMPORARY
65 mm F2 DG DN

von Pauline Chardin

Ich bin schon seit langem ein Fan von SIGMA, seit der ersten DP1. Im Laufe der Jahre habe ich die Merrill, die Quattro und zuletzt die fp verwendet. Meine Reisefotografie hat sich von Kompaktkameras mit festem Objektiv hin zur SIGMA fp entwickelt, die mir durch die Möglichkeit, Objektive zu wechseln, ein reichhaltigeres, kreativeres Erlebnis ermöglicht. Ich kann mir jetzt sogar die alten Leica-Objektive meines Mannes ausleihen, da beide L-Mount haben. Ich komme aus einem künstlerischen Umfeld, das sich nicht nur auf die Fotografie beschränkt, sondern auch Malerei, Grafikdesign und andere kreative Medien umfasst. Dies spielt definitiv eine grosse Rolle in meiner Herangehensweise an meine fotografische Arbeit.

* Bilder ohne Fotodaten wurden mit der SIGMA fp und anderen Objektiven von SIGMA aufgenommen.

Das Erste, was mir auffiel, war, wie kompakt die Objektive der I Series sind und wie perfekt sie auf dem SIGMA fp-Gehäuse ausbalanciert sind. Wenn man das Objektiv zum ersten Mal auf die Kamera setzt, hat man wirklich das Gefühl, dass es schon immer dort war. Und wenn man es benutzt, sind die hochwertige Haptik des Materials und die Leichtgängigkeit des Blendenrings äusserst beeindruckend. Ich liebe die Möglichkeiten, die der L-Mount bietet. Ich werde ihn auf jeden Fall mit der fp verwenden, bin aber auch neugierig auf andere Kits, die ich mir damit vorstellen könnte.

Können Sie uns etwas über Ihre Erfahrungen als Modedesigner/Stylist erzählen? Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

Ich bin Kreativdirektor und Stilberater. Mein Hauptfachgebiet ist Mode, aber mein Job erfordert eine 360-Grad-Sichtweise, daher beschäftige ich mich ständig mit Kunst (alt und neu), Architektur, Design, Schönheit, Technik, Essen und Lifestyle im Allgemeinen. In meinem Job muss man in der Lage sein, riesige Mengen an Informationen aufzunehmen und gleichzeitig die richtigen Informationen in der richtigen Menge für den jeweiligen Kunden herauszufiltern. Ich war schon immer sehr neugierig und habe mich leidenschaftlich für Bilder und ihre Bedeutung interessiert. Ich sage gerne, dass es in meiner Arbeit vor allem darum geht, Geschichten zu erzählen. Die Kunst besteht darin, sie gut zu erzählen, am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.

Welche Rolle spielt die Fotografie in Ihrem Leben und Ihrer Karriere?

Ich kam zur Fotografie, um alles zu dokumentieren, was mich inspirierte. Der offensichtliche Vorteil war, dass ich diese Bilder nutzen konnte, um meine Sicht auf die Welt und die Dinge, die ich schön oder interessant fand, zu vermitteln. Das konnte zu neuen kreativen Ideen und Assoziationen führen. Wir leben in einer Welt, in der es Bilder im Überfluss gibt, und wir lassen uns oft von den Visionen anderer inspirieren, aber es ist etwas anderes, wenn die Inspiration von etwas kommt, das man selbst eingefangen hat. Mit der Zeit wurde die Fotografie für mich immer wichtiger, bis sie schliesslich zu meinem wichtigsten kreativen Ventil wurde. Mein Mann und ich haben Paris letztes Jahr verlassen, um in ein Contemporary-Haus auf dem Land zu ziehen. Ich habe jetzt viel mehr Platz, bin von der Schönheit der Natur umgeben und habe das ganze Jahr über grossartiges Tageslicht – ein idealer Ort für die Fotografie.

Wie entwickeln Sie Ihren eigenen Stil?

Ich versuche, ehrlich zu sein, indem ich nur Dinge fotografiere, die ich wirklich schätze. Ich finde, dass man nach einer Weile Muster in seiner Arbeit erkennt, und selbst wenn man sich weiterentwickelt, gibt es bestimmte Motive oder Situationen, die man immer wieder gerne fotografiert und bei denen man ständig versucht, ein noch besseres Bild zu machen. Es ist wie der Versuch, den perfekten Espresso zuzubereiten – man geniesst den Weg dorthin, gerade weil man weiss, dass er niemals endet. Meine Aufgabe als Kreativdirektor ist es, ein Gleichgewicht zwischen Instinkt und Vernunft zu finden, und genau das strebe ich auch in der Fotografie an. Wenn ich kommerzielle Arbeiten mache, die ein Styling erfordern, versuche ich, Raum für Zufälle zu lassen, wobei ich immer die Botschaft im Blick habe, die jede künstlerische Entscheidung vermittelt. Ich habe mich in die Reportagefotografie verliebt, und um meinen Platz in der sehr kontrollierten Umgebung des Studios zu finden, muss ich nach Wegen suchen, spontan zu sein und mich selbst zu überraschen.

Warum passt die I Series so gut zu Ihnen und mit welchen drei Worten würden Sie Ihre Erfahrungen mit diesen neuen Objektiven beschreiben?

Alles, was ich an der I Series liebe, dreht sich um ein Gefühl, das ich über alles schätze: Freiheit. Dank ihres minimalistischen, schlanken Designs kann man sie sowohl für spontane Ausflüge als auch für professionelle Shootings verwenden. In dieser Hinsicht ist sie universell einsetzbar. Durch ihre Kompaktheit und ausgewogenen Proportionen ist sie völlig unauffällig und ermöglicht eine intimere Beziehung zum Motiv. Sie ist so zuverlässig, dass man gar nicht darüber nachdenkt. Der Aspekt der „Ausrüstung” verschwindet und es geht nur noch darum, Bilder zu machen.

Und schliesslich liebe ich einfach seine Vielseitigkeit. Wenn man wie ich zwischen Architektur-, Innenraum-, Food- und Reisefotografie wechselt, bietet einem der Blendenbereich zwischen F2 und F22 grosse kreative Freiheit.
Mit drei Worten würde ich also sagen: universell, intim und vielseitig.

ÜBER

PAULINE CHARDIN
Kreativdirektorin, Fotografin

Pauline ist eine französische Kreativdirektorin und Fotografin. Vor kurzem hat sie Paris verlassen und ist nach Südfrankreich gezogen. Ihre Expertise liegt ursprünglich im Bereich Mode, hat sich aber mittlerweile auf Beauty, Food, Lifestyle und Interieur ausgeweitet. Sie ist die Gründerin der Reise-Inspirationswebsite The Voyageur.

VERWENDETE AUSRÜSTUNG